21.03.17 08:51

PUBLIKATION: Younger than Yesterday - 1967 als Schaltjahr des Pop

Antonius Weixler (Hrsg.), Gerhard Kaiser (Hrsg.), Christoph Jürgensen (Hrsg.)

1967 wird Popmusik erwachsen, seit 1967 will Pop Kunst sein – nicht nur dank der Beatles und »Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band«. Dieses Buch erzählt von »Sgt. Pepper«, dem Scheitern der Beach Boys, Jimi Hendrix’ Debüt, Bob Dylans Comeback und von all den anderen bedeutenden Alben aus diesem Schlüsseljahr des Pop.

»It was twenty years ago today« – so setzt »Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band« ein, und in der Welt der Popmusik ist nichts mehr wie zuvor. Vom legendären Cover bis zu den Songtexten, die erstmals auf der Plattenhülle abgedruckt werden, als seien es Gedichte – alles gehört zum Gesamtkunstwerk, an dem die Beatles monatelang tüfteln.

1967 werden in den USA erstmals mehr Alben als Singles verkauft. Das Album wird zur medialen Bühne eines neuen Anspruchs: Pop will nicht mehr als bloße Unterhaltungsware gelten, Pop will fortan Kunst sein. Im »Summer of Love« herrscht ein Klima gegenseitiger Überbietungsversuche: Nicht nur Pink Floyd reiten auf der psychedelischen Welle. Bob Dylan beendet seine E-Gitarren-Experimente, Brian Wilson will das größte Album der Popgeschichte aufnehmen, und The Velvet Underground lassen Andy Warhol das Plattencover gestalten – ihr Album kauft trotzdem niemand.

Kenntnis- und anekdotenreich laden die Beiträge dieses Buchs dazu ein, jene Alben neu zu entdecken, die den Pop bis heute prägen – und führen wie nebenbei vor, was in diesem faszinierenden Jahr sonst noch geschah.

1967 wird Popmusik erwachsen, seit 1967 will Pop Kunst sein – nicht nur dank der Beatles und »Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band«. Dieses Buch erzählt von »Sgt. Pepper«, dem Scheitern der Beach Boys, Jimi Hendrix’ Debüt, Bob Dylans Comeback und von all den anderen bedeutenden Alben aus diesem Schlüsseljahr des Pop. »It was twenty years ago today« – so setzt »Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band« ein, und in der Welt der Popmusik ist nichts mehr wie zuvor. Vom legendären Cover bis zu den Songtexten, die erstmals auf der Plattenhülle abgedruckt werden, als seien es Gedichte – alles gehört zum Gesamtkunstwerk, an dem die Beatles monatelang tüfteln. 1967 werden in den USA erstmals mehr Alben als Singles verkauft. Das Album wird zur medialen Bühne eines neuen Anspruchs: Pop will nicht mehr als bloße Unterhaltungsware gelten, Pop will fortan Kunst sein. Im »Summer of Love« herrscht ein Klima gegenseitiger Überbietungsversuche: Nicht nur Pink Floyd reiten auf der psychedelischen Welle. Bob Dylan beendet seine E-Gitarren-Experimente, Brian Wilson will das größte Album der Popgeschichte aufnehmen, und The Velvet Underground lassen Andy Warhol das Plattencover gestalten – ihr Album kauft trotzdem niemand. Kenntnis- und anekdotenreich laden die Beiträge dieses Buchs dazu ein, jene Alben neu zu entdecken, die den Pop bis heute prägen – und führen wie nebenbei vor, was in diesem faszinierenden Jahr sonst noch geschah.

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