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Hinweise zum Anfertigen schriftlicher Arbeiten

Für die Abfassung von schriftlichen Arbeiten (Hausarbeiten, semesterbegleitende Beiträge etc.) gelten für Veranstaltungen von Frau Prof. Dr. Kocher und allen Lehrenden der Älteren deutschen Literatur die in der Germanistik-Broschüre (Literaturwissenschaft) beschriebenen Richtlinien.

 

Schriftliche Klausur

Die schriftliche Klausur prüft gemäß § 12e PO 2010 Themen aus der Vorlesung (III.I) und dem Grundkurs (III.II) und gemäß § 13 PO 2014 Themen aus dem Grundkurs ab. Die Klausur wird von der Seminarleitung betreut und beaufsichtigt. Die Dauer der Klausurarbeit beträgt 180 Minuten. Die Klausur kann insgesamt zweimal wiederholt werden. Sie haben die Möglichkeit, innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe Ihrer Prüfungsergebnisse, Einsicht in Ihre Klausurarbeit zu nehmen. Die Einsicht erfolgt in der Regel bei den jeweiligen Grundkurs-Dozenten.

 

 

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Sammelmappe

Die Sammelmappe erbringen Sie im Aufbaumodul I (Modul VI). Sie besteht aus mehreren Teilleistungen, die in den Lehrveranstaltungen des Moduls erbracht werden. Modulkomponente VI.I (Vorlesung): Sie weisen Ihr Wissen über den Stoff der Vorlesung durch eine mündliche Prüfung nach. Modulkomponente VI.II (Proseminar): Im Proseminar fertigen Sie eine Hausarbeitskonzeption an, die aus einer (1.) Fragestellung mit zugehöriger Gliederung, (2.) einer Einleitung, (3.) einem zu Fragestellung und Gliederung passenden, in eine Argumentationslinie gebrachten Thesenteil sowie (4.) einer dem Thema und der Fragestellung angemessenen Bibliographie besteht. (Weiterführende Erläuterungen zu den einzelnen Teilleistungen siehe unten).

Die Prüfungsform ‚Sammelmappe‘ umfasst somit im Modul VI (Aufbaumodul I) fünf Teilleistungen, aus denen wie folgt eine Schnittnote errechnet wird: (4x Note der mdl. Prüfung + 4 Teilnoten der Hausarbeitskonzeption)/8.

Jede Teilleistung muss mit mindestens 4,0 bestanden sein; wiederholt werden müssen ansonsten die Modulteile, in denen man nicht bestanden hat (d.h. Vorlesung oder/und Proseminar). Die Sammelmappe ist in ausgedruckter Ausführung mit unterschriebener Selbständigkeitserklärung ins Postfach von Frau Prof. Dr. Kocher (O.07) oder im Sekretariat der ÄdL (O.08.35) abzugeben.

Sollte Ihre Abgabe auf den letztmöglichen Abgabetag fallen (und in den Büros niemand anzutreffen sein) oder außerhalb der Öffnungszeiten der Universität stattfinden, so gehen Sie bitte zum Haupteingang und übergeben Sie Ihre Unterlagen in einem adressierten Briefumschlag(!) dem Pförtner (an: Prof. Dr. Ursula Kocher / Fakultät 1, Germanistik / Postfach: O.07, Postfach 10).

Die Abgabefrist der Sammelmappe bzw. der Teilleistungen einer Modulkomponente finden Sie hier.

 

Für die einzelnen Teilleistungen der Hausarbeitskonzeption beachten Sie bitte die folgenden Punkte:

(1.) Fragestellung/Gliederung

  • Es ist in einer wissenschaftlichen Arbeit nicht möglich, über „alles“ zu schreiben, weshalb Sie im Rahmen Ihres Themas einen Problemaufriss vornehmen sollen, d.h. Sie müssen eine Fragestellung erarbeiten. Die Fragestellung wird mittig auf dem Deckblatt platziert.
  • Im Rahmen der folgenden Gliederung sollen – wie in einem Inhaltsverzeichnis – ordnende Gliederungspunkte genannt werden, allerdings ohne Seitenzahlen. Die Gliederungspunkte stellen Kapitelüberschriften zu einer möglichen Hausarbeit dar.
  • Die Gliederung soll den Argumentationsverlauf in einer logischen Reihenfolge widerspiegeln. Die verschiedenen Unterpunkte sind die in sich abgeschlossenen Etappen auf dem Weg zur Beantwortung der Fragestellung.

(2.) Einleitung

  • Zum Aufbau der Einleitung (die Reihenfolge kann auch anders gestaltet sein):

    • Explizite Formulierung der Fragestellung (in einem Fragesatz mit einem Fragezeichen am Ende)
    • Kurze Begründung der gewählten Fragestellung aus der Sache heraus: Warum ist die gewählte Fragestellung aus objektiv-inhaltlicher Sicht interessant? (NICHT: „Frauenbilder haben mich schon immer interessiert“)
    • Erläuterung des Aufbaus der Arbeit:

      • Begründung der Text(stellen)-/Liedauswahl:
        Warum eignen sich genau diese Texte/Textpassagen/Lieder für die Beantwortung der gewählten Fragestellung? (Das können leicht auch Textpassagen sein, die NICHT unter diesem Fokus im Seminar besprochen wurden!)
      • Ggfs. Begründung der hinzugezogenen historischen Kontexte oder der gewählten Methodik: Warum sind genau diese Kontexte/ist genau diese Methodik für die Analyse und Interpretation des Textes vor dem Horizont der Fragestellung geeignet? (Wenn Sie etwa die Positionierung des Erzählers zum Geschehen im Iwein untersuchen wollen, dann werden Sie narratologisch argumentieren müssen – unter Verwendung des entsprechenden Fachvokabulars.)

  • Zur Form der Einleitung:

    • Bei der Einleitung handelt es sich um einen Fließtext!
    • Zentrales Kriterium ist inhaltliche und sprachliche Prägnanz, d.h.:

      • Genauigkeit/Eindeutigkeit: Beschreiben Sie präzise,

        • was Sie in Ihrer Arbeit vorhaben (s. oben: Fragestellung),
        • warum Sie dieses Vorhaben für objektiv interessant halten (s. oben: Begründung der Fragestellung) und
        • wie Sie Ihr Vorhaben umsetzen wollen (s. oben: Erläuterung des Aufbaus).

      • Knappheit: Fokussieren Sie dabei die wesentlichen (d.h. die oben genannten) Aspekte. Biografische Aspekte zu Autoren verbieten sich genauso wie Inhaltsangaben zu den besprochenen Werken (das gilt für die Einleitung ebenso wie für Gliederung und Thesen). Die genannten Punkte sollten sich daher auf einer Seite Fließtext bearbeiten lassen (nach den Layout-Vorgaben der Germanistik-Broschüre)!

(3.) Thesenteil

  • Sinnvoll ist die Entwicklung von 5–7 Thesen.
  • Die Thesen sollen präzise bzw. zugespitzt formuliert sein.
  • Die Thesen stellen die Zwischenergebnisse zur Beantwortung der Fragestellung dar. Deshalb müssen sie sich auf die Gliederung beziehen und mit ihr inhaltlich harmonieren.
  • Nicht jeder Gliederungspunkt bedarf zwingend einer eigenen These.
  • Wenn in den Thesen direkt aus der Sekundärliteratur zitiert wird, muss auch hier wissenschaftlich korrekt gearbeitet und die Quelle angegeben werden.

(4.) Bibliographie

  • Die Bibliographie soll in erster Linie eine Möglichkeit zur Rechercheübung in literaturwissenschaftlichen Datenbanken sein. Denken Sie an den von Ihnen absolvierten Bibliothekskurs „Grundlagen der Literaturrecherche …“.
  • Sie können aber auch Bibliographien von Sekundärliteratur auswerten und seriöse Internetquellen zur Hilfe nehmen.
  • Verwenden Sie weder Wikipedia noch GRIN bzw. hausarbeiten.de.
  • Ziel der Bibliographie ist es, relevante Literatur zur Fragestellung auszuwählen. D.h.: Bitte nicht nur Monographien, sondern auch Aufsatzliteratur präsentieren.
  • Beachten Sie den Hinweis oben: Für die Abfassung von schriftlichen Arbeiten (Hausarbeiten, semesterbegleitende Beiträge etc.) gelten für Veranstaltungen von Frau Prof. Dr. Kocher und allen Lehrenden der Älteren deutschen Literatur die in der Germanistik-Broschüre (Literaturwissenschaft) beschriebenen Richtlinien.

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Wissenschaftliche Hausarbeit

Eine Hausarbeit schreiben Sie in Modul X.II. Sie bearbeiten ein eingegrenztes Thema unter wissenschaftlicher Perspektive. In der Hausarbeit weisen Sie nach, dass Sie eine Fragestellung formulieren und diese in Form einer argumentativen Beweisführung unter Maßgabe sinnvoll ausgewählter literaturwissenschaftlicher Methoden beantworten können. Dabei muss einschlä­gig relevante Forschungsliteratur reflektiert und verarbeitet werden. Formal hat eine Haus­arbeit strengen Kriterien zu entsprechen, die Sie für alle in der ÄdL geforderten Arbeiten in der Germanistik-Broschüre einsehen können. Die Gutachter Ihrer Hausarbeit werden folgende Kriterien berücksichtigen:

  • Stimmen Fragestellung und Argumentationslinie überein und wird das benannte Problem argumentativ logisch und plausibel behandelt?
  • Wird eine für die Beantwortung der Forschungsfrage angemessene literaturwissenschaftliche Methode gewählt und beherrscht?
  • Wird die fachübliche Terminologie verwendet und werden Begriffe sinnvoll definiert?
  • Wird für das Thema relevante Literatur in angemessenem Umfang verwendet?
  • Sind Orthographie und Stilistik für eine wissenschaftliche Arbeit angemessen? Achten Sie auf den Umfang der Arbeit: Proseminararbeiten umfassen 12 bis 15, Hauptseminararbeiten 18 bis 20 reine Textseiten (Inhalts-, Literaturverzeichnis sowie evtl. Anhänge nicht mitgezählt).

 

 

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Integrierte Prüfung

Diese Prüfungsform integriert schriftliche Hausarbeiten und eine mündliche Prüfung zu einer Modulabschlussprüfung. Im Kombi-BA 2010 und 2014 begegnet Ihnen diese Prüfungsform im Aufbaumodul II, das aus einer Vorlesung und einem Hauptseminar besteht. Im Hauptseminar fertigen Sie eine Hausarbeit von 18 bis 20 Seiten Umfang an. Zu dieser und zur Vorlesung sprechen Sie mit Ihrer Prüferin Themen ab, die dann Gegenstand einer 30-minütigen mündlichen Prüfung sind. Es geht in diesem Gespräch in erster Linie darum, dass Sie in kurzer Zeit ein Thema im Zusammenhang mit dem Prüfungsgebiet darstellen. Die gestellten Fragen betreffen also sowohl das Themengebiet Ihrer Hausarbeit als auch das der Vorlesung.

 

 

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Einige Titel zur weiteren Information

Umberto Eco: Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. Doktor-. Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften. 12. Aufl. Heidelberg 2007.


Helga Esselborn-Krumbiegel: Richtig wissenschaftlich schreiben. Wissenschaftssprache und Regeln und Übungen. Paderborn 2010.


Ursula Kocher u. Carolin Krehl: Literaturwissenschaft. Studium – Wissenschaft – Beruf. Berlin 2008.


Otto Kruse: Lesen und Schreiben. Der richtige Umgang mit Texten im Studium. Wien 2010.

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