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ZEF-Kolloquium "Zukunft erzählen" (2019/2020)

Gemeinsam mit Matthias Grüne (Germanistik) und Katharina Rennhak (Anglistik) organisiere ich im laufenden Wintersemester 2019/2020 das Narratologische Kolloquium des Zentrums für Erzählforschung (ZEF) zum Thema "Zukunft erzählen". Neben einem Workshop finden zwei Vorträge statt: Die Literaturwissenschaftlerin Hania Siebenpfeiffer (Marburg) referiert über "Vergangene Zukunft" in der Literatur, die Historikerin Elke Seefried (Augsburg) spricht zum Thema "Zukünfte. Eine Geschichte der Zukunftsforschung seit 1945". Termine und weitere Informationen können dem Plakat entnommen werden.


Tagung "Robo Sapiens" (2018, Publ. in Vorbereitung)

Gemeinsam mit Ingo Irsigler (Kiel) habe ich die Tagung "Robo Sapiens? Roboter, Künstliche Intelligenz und Transhumanismus in Literatur, Film und anderen Medien" organisiert. Diese fand vom 26. bis 28. September 2018 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel statt (Programm). Das Projekt steht im Kontext meiner Forschungsfelder Kultur und Technik, Transmedialität und Genres. Die Tagung wurde gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung. Die Publikation der Beiträge ist in Vorbereitung und für 2020 geplant.


Ringvorlesung zur DDR als Film (2018, Publ. in Vorbereitung)

Gemeinsam mit Heinz-Peter Preußer (Bielefeld) habe ich im Sommersemester 2018 eine Ringvorlesung an der Universität Bielefeld zum Thema "Mauerschau – Die DDR als Film. Beiträge zur Historisierung eines verschwundenen Staates" (Programm) organisiert. Referentinnen und Referenten von Universitäten in den USA, in Italien und Deutschland haben zu dieser Veranstaltungsreihe beigetragen. Ich selbst habe am 18. Juli 2018 einen Vortrag zum Thema "Kulisse DDR – Spitzel, Spione und andere Stereotype in der Serie Deutschland 83“ gehalten. Das Projekt steht im Kontext meines Forschungsschwerpunktes Geschichtsreflexionen in Literatur und Film. Die Publikation im Verlag De Gruyter ist derzeit in Vorbereitung und wird im Frühjahr 2020 erscheinen.


DFG-Netzwerk "Echtzeit im Film" (2016-2018)

Im Rahmen des von der DFG geförderten Netzwerks „Echtzeit im Film“ wurde der ‚Echtzeit‘-Begriff umfassend konzeptualisiert und für die Filmanalyse fruchtbar gemacht. Das Netzwerk wurde geleitet von Stephan Brössel und Susanne Kaul. Von 2016 bis 2018 war ich als assoziiertes Mitglied an der Arbeit des Projekts beteiligt. 2020 wird als Abschluss ein Sammelband mit Ergebnissen des Projekts publiziert. Darin werden meine Aufsätze zu Langzeitfiktionen und dem 'long take' als Echtzeiteinstellung veröffentlicht. Meine Mitarbeit in diesem Netzwerk steht im Zusammenhang mit meinem Forschungsfeld Erzählforschung.


Open-Access-Publikation "Rabbit Eye. Zeitschrift für Filmforschung" (seit 2010)

Gemeinsam mit Simon Frisch (Weimar), Gerhard Lüdeker und Oliver Schmidt (Hamburg) habe ich 2010 die filmwissenschaftliche Online-Zeitschrift Rabbit Eye – Zeitschrift für Filmforschung (ISSN 2192-5445) als Open Access-Projekt ins Leben gerufen. Neben Julia Eckel, Simon Frisch und Oliver Schmidt zähle ich zum Herausgeber- und Redaktionsteam. Bislang sind 11 Ausgaben erschienen, von denen ich die Start-Ausgabe sowie die Nummern 005 (Film in digitalen Medien), 007 (Nachtfilme – Filmnächte. Die Nacht als filmisches Prinzip) sowie 009 (Billy Wilder) als Ausgaben-Herausgeber (zum Teil mit-)verantwortet habe.


Digital-Humanities-Projekt "hermA" (2017-2018)

Projektdetails:

Im Kontext des Verbundprojektes „Automatisierte Modellierung hermeneutischer Prozesse“ (hermA) habe ich gemeinsam mit Margarete Jarchow (Institut Humanities der Technischen Universität Hamburg) das Teilprojekt „Annotationen und die Erkennung von Genremustern. Medizintechnik in literarischen Anti-Utopien“ konzipiert und in der Startphase geleitet. Bedingt durch meinen Wechsel an die Bergische Universität Wuppertal im Sommer 2017 habe ich im Herbst 2018 die Leitung des Teilprojekts an Oliver Schmidt (TUHH) übergeben. Im Rahmen dieses Projekts werden mithilfe von Methoden der Digital Humanities Möglichkeiten der automatisierten Erkennung und Annotation von Genreelementen und -mustern am Beispiel des literarischen Genres der Dystopie erforscht. Das Projekt steht im Zusammenhang meiner Arbeitsschwerpunkte Kultur und Technik, Genres sowie Gegenwartsliteratur.

Der Forschungsverbund „hermA“ befasst sich mit computergestützten Analyseverfahren. Im Zeitalter von Big Data nimmt die Menge an Veröffentlichungen aus allen Bereichen wie Wissenschaft, Zeitungen, Soziale Medien, Literatur ständig zu. Um die wachsenden Textmengen sozial- und geisteswissenschaftlich auszuwerten, stellt sich die Frage, ob klassische, hermeneutische Analyseverfahren automatisiert werden können, indem Teile der Analyse vollautomatisch oder zumindest computergestützt durchgeführt werden. Das Projekt selbst läuft bis 2020.

Projektfinanzierung:

Das gesamte Projekt wird gefördert von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung des Landes Hamburg im Rahmen der Landesforschungsförderung Hamburg in der Fördermaßnahme „Anschubförderung kooperativer Forschungsverbünde“.


Buchprojekt zur Literatur der Wiener Moderne (Abschluss 2015)

Projektdetails:

Gemeinsam mit Ingo Irsigler (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) habe ich im Rahmen meines Schwerpunktes Literatur der Moderne eine Einführung in die Literatur der Wiener Moderne verfasst. Neben der Darstellung kulturhistorischer Hintergründe konzentriert sich das Buch auf die Analyse und Interpretation einschlägiger Texte dieser literaturgeschichtlich zentralen Strömung.

Thema:

Eine der einflussreichsten Literaturbewegungen der Zeit um 1900 war die so genannte Wiener Moderne, die auch unter dem Namen ›Jung-Wien‹ Einzug in die Literaturgeschichte gehalten hat. Autoren wie Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal, Richard Beer-Hofmann, Leopold von Andrian oder Peter Altenberg prägten diese Strömung. Der Band definiert die literatur- und gesellschaftshistorischen Kennzeichen der Epoche und zeichnet ihren Einfluss auf die literarische Moderne insgesamt nach. Zentrale Probleme wie Subjektentwürfe, Geschlechterrollen oder das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft werden ausführlich erörtert. Einzelanalysen behandeln Andrians ›Garten der Erkenntnis‹, Beer-Hofmanns ›Tod Georgs‹, von Hofmannsthal die ›Reitergeschichte‹ und den ›Jedermann‹ und von Schnitzler das ›Fräulein Else‹ und die ›Liebelei‹.

Einzelanalysen zu folgenden Texten (Auswahl):

  • Peter Altenberg: Wie ich es sehe
  • Leopold von Andrian: Der Garten der Erkenntnis
  • Richard Beer-Hofmann: Der Tod Georgs
  • Hugo von Hofmannsthal: Jedermann
  • Hugo von Hofmannsthal: Reitergeschichte
  • Arthur Schnitzler: Frau Beate und ihr Sohn
  • Arthur Schnitzler: Fräulein Else
  • Arthur Schnitzler: Liebelei
  • Arthur Schnitzler: Sterben

Projektergebnis:

Der Band ist im August 2015 in der Reihe “Einführung Germanistik” bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft erschienen (Leseprobe).


Forschungsprojekt zur Pluralität von Realität in Fiktionen (Abschluss 2013)

Projektdetails:

Dissertation mit dem Titel Narrative Wirklichkeiten. Eine Typologie pluraler Realitäten in Literatur und Film. Eingereicht an der Universität Bremen unter dem Titel "Realitätsfiktionen. Narrative Wirklichkeiten in Literatur und Film." Abschluss des Verfahrens war im Sommer 2012. Die Arbeit war nominiert für den Bremer Studienpreis 2013 und steht im Kontext meiner Schwerpunkte zur Gegenwartsliteratur und insbesondere zur Erzählforschung/Narratologie.

Thema:

Was ist Realität? Diese Frage reflektieren literarische und filmische Erzählungen, die von einer Pluralität ihrer fiktionsinternen Wirklichkeitsebene geprägt sind. Texte wie E. T. A. Hoffmanns Der Sandmann, Arthur Schnitzlers Flucht in die Finsternis oder Daniel Kehlmanns Ruhm variieren dieses Erzählprinzip ebenso wie die Filme Das Cabinet des Dr. Caligari von Robert Wiene, Stage Fright von Alfred Hitchcock oder Lola rennt von Tom Tykwer. Diese und andere Narrationen verfügen über plurale Realitäten und fungieren somit als fiktionale Realitätsreflexionen. Mithilfe der Fiktions- und der Erzähltheorie wird in dieser Studie zunächst ein transmediales Konzept der narrativen Wirklichkeit als ‚Realität in der Fiktion‘ erarbeitet. Durch zahlreiche Analysen literarischer Texte – von der Romantik bis zur Gegenwart – und filmischer Erzählungen – vom expressionistischen Film bis heute – wird auf dieser Basis eine Typologie entwickelt, die signifikante Formen pluraler Realitäten aufzeigt. Anschließend erfolgt eine kulturwissenschaftlich ausgerichtete Interpretation dieser narrativen Thematisierung der Wirklichkeit in Literatur und Film. Dabei wird deutlich, dass die dargestellte Varianz der Pluralität die Vielfalt möglicher Antworten zum Ausdruck bringt, was Realität sein könnte.

Einzelanalysen zu folgenden Filmen:

  • Das Cabinet des Dr. Caligari
  • Death on the Nile
  • Good Bye Lenin!
  • Inland Empire
  • Love and other Disasters
  • Lola rennt
  • Memento
  • The Butterfly Effect
  • The Matrix
  • Stage Fright
  • Yella

Einzelanalysen zu folgenden Erzähltexten:

  • Jane Austen: Emma
  • Arthur Conan Doyle: Das Rätsel von Boscombe Valley
  • Stephen Fry: Geschichte machen
  • Daniel F. Galouye: Simulacron-3
  • E. T. A. Hoffmann: Der Sandmann
  • Ricarda Huch: Das Judengrab
  • Daniel Kehlmann: Der fernste Ort
  • Daniel Kehlmann: Ruhm
  • Thomas Mann: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
  • Eric-Emmanuel Schmitt: Adolf H. Zwei Leben
  • Arthur Schnitzler: Flucht in die Finsternis

Projektergebnis:

Durch die Publikation der Arbeit im Schüren-Verlag in der Schriftenreihe zur Textualität des Films ist das Ergebnis des Forschungsprojektes zugänglich. Die Drucklegung der Studie wurde gefördert von der Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften. Einen ersten Einblick in die Studie gewähren Inhalt und Einleitung.


Podiumsdiskussion "Medienrealitäten" (Abschluss 2013)

Projektdetails:

Gemeinsam mit der Kunsthistorikerin Marthe Kretzschmar habe ich im Kontext meines Forschungsschwerpunktes zur Transmedialität die Veranstaltung "Medienrealitäten. Eine Podiumsdiskussion über den Beitrag der Medien zur Realität" im Rahmen der Reihe begegnungen von kultur und technik des Instituts Humanities an der Technischen Universität Hamburg konzipiert und organisiert. Die Podiumsdiskussion war öffentlicher Teil der Lehrveranstaltung "Realismus in Literatur, Kunst und Medien", die ich im Sommersemester 2013 gemeinsam mit Marthe Kretzschmar an der TUHH durchgeführt habe. 

Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer waren Markus Beckedahl (Blogger und Netzaktivist, netzpolitik.org), Martin Doerry (Journalist, zu der Zeit stellvertretender Chefredakteur "Der Spiegel"), Markus Kuhn (Medienwissenschaftler, zu der Zeit an der Universität Hamburg), Susanne Winterling (Künstlerin, Oslo/Berlin), Özgür Yildirim (Filmemacher, u. a. "Tatort"-Regisseur). Moderation durch Chris Piallat.

Projektfinanzierung:

Die Veranstaltung wurde gefördert von der "Stiftung zur Förderung der Technischen Universität Hamburg-Harburg".


Tagung "Nach-Wende-Narrationen" (Abschluss 2010)

Projektdetails:

Gemeinsam mit Gerhard Lüdeker habe ich die Tagung "Nach-Wende-Narrationen. Das wiedervereinigte Deutschland im Spiegel von Literatur und Film" vom 15. bis 16. Mai 2009 im Gästehaus der Universität Bremen konzipiert, organisiert und durchgeführt. Das Projekt steht im Kontext meiner Forschungen zu Geschichtsreflexionen in Literatur und Film.

Projektfinanzierung:

Die Tagung wurde gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung und der Nolting-Hauff-Stiftung.

Projektergebnis:

Die Ergebnisse der Tagung sind in einem Sammelband veröffentlicht, der von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung gefördert und im Verlag V&R Unipress verlegt wurde. Der Band wurde bei PhiN und bei literaturkritik.de besprochen. Darüber hinaus informiert ein Tagungsbericht über die Veranstaltung.


Filmreihe "Mauerblicke. Die DDR im Spielfilm" (Abschluss 2010)

Projektdetails:

Gemeinsam mit Gerhard Lüdeker habe ich die Filmreihe "Mauerblicke. Die DDR im Spielfilm" mit einführenden Kurzvorträgen von Dezember 2008 bis November 2009 im Bremer Kino Schauburg konzipiert, organisiert und durchgeführt. Kultureller Kooperationspartner waren die "Bremer Filmkunsttheater". Es war das erste Projekt im Rahmen meines Arbeitsschwerpunktes Geschichtsreflexionen in Literatur und Film.

Projektfinanzierung:

Die Filmreihe wurde gefördert von der Universität Bremen.

Projektergebnis:

Die meisten Einführungsvorträge wurden in dem von mir und Gerhard Lüdeker herausgegebenen Essay-Sammelband "Mauerblicke. Die DDR im Spielfilm" (vergriffen) veröffentlicht.