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Martin Sebastian Hammer, M.Ed.

Ältere deutsche Literatur im europäischen Kontext/
Allgemeine Literaturwissenschaft

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

am Lehrstuhl von Prof. Dr. Ursula Kocher



Kontakt

Büro: L.12.20

Tel.: (0202) 439 5217

E-Mail: martin.s.hammer{at}uni-wuppertal.de

Sprechstunde in der Vorlesungszeit: Dienstag, 9-10 Uhr (Anmeldung per E-Mail erforderlich)


Kurzbiographie

Seit 04/2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Literaturwissenschaft und Ältere deutsche Literatur im europäischen Kontext (Prof. Dr. Ursula Kocher), Universität Wuppertal.

04/2017-03/2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Kulturwissenschaftliche Mediävistik (Prof. Dr. Albrecht Hausmann), Universität Oldenburg.

12/2016: Master of Education mit einer mediävistisch-literaturdidaktischen Arbeit zu Felicitas Hoppes ‚Iwein Löwenritter‘ vor dem Horizont seiner mittelalterlichen Vorlage (bei Prof. Dr. Volker Frederking und Prof. Dr. Christiane Witthöft), Universität Erlangen.

10/2015: Bachelor of Arts mit einer mediävistisch-literaturwissenschaftlichen Arbeit zu Metalepsen in der höfischen Erzählliteratur (bei Prof. Dr. Friedrich Michael Dimpel), Universität Erlangen.

10/2012-03/2017: Diverse Anstellungen als studentische Hilfskraft und Tutor in der Älteren und Neueren deutschen Literaturwissenschaft sowie in der Romanistik, Universität Erlangen.

10/2011-03/2017: Studium der Fächer Deutsch und Mathematik für Lehramt an Gymnasien, Universität Erlangen.


Promotionsvorhaben

Seit 10/2017: Laufende Dissertation zum Thema „Phänomene metaleptischen Erzählens in der volkssprachigen Literatur des Mittelalters“, Universität Oldenburg.


Forschungsschwerpunkte

  • Historische Narratologie, insbesondere:

    • Metaleptische Transgressionen von Zeit und Raum
    • Fiktionalität
    • Autor und Erzähler

  • Literaturwissenschaftliche und -didaktische Aspekte mittelhochdeutscher Literatur und moderner Bearbeitungen
  • Gattungen: Artusroman, Späthöfischer Roman, Novellistik des Mittelalters

Publikationen und Vorträge

Publikationen:

2. (gemeinsam mit Friedrich Michael Dimpel) Prägnanz und Polyvalenz. Rezeptionsangebote im ‚Klugen Knecht‘ und im ‚Schneekind‘, erscheint in: Friedrich Michael Dimpel/Silvan Wagner (Hgg.): Prägnantes Erzählen (Brevitas 1 – BmE-Sonderheft). Oldenburg 2019 [bei den Herausgebern].

1. Erzählen (wie) im Mittelalter. Felicitas Hoppes ‚Iwein Löwenritter‘ als Interpretation seiner Vorlage, erscheint in: Karla Müller/Andrea Sieber (Hgg.): Literarisches Lernen mit Medienverbünden für Kinder und Jugendliche. Abenteuer/âventiure als narrativer Zugang in Theorie und Praxis. Frankfurt a. M. (u. a.) 2019 (Germanistik – Didaktik – Unterricht) [bei den Herausgeberinnen].

Vorträge:

Angenommen für 07/2020:Seidt mans in solher unzucht vant, / es was Maledicur genannt. Von Irrwegen der Textgenese zu verstellten Perspektiven der ‚Erec‘-Interpretation“ im Rahmen des XIV. Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) „Wege der Germanistik in transkultureller Perspektive“, Sektion „Edition und Interpretation“, 26.07.-02.08.2020, Universität Palermo.

Angenommen für 02/2020:Histoire, discours narration. Zur (vergessenen) Ternarität des Genetteschen Modells und deren mediävistischer Relevanz“ im Rahmen der 2. Tagung des [Post]Doc-Netzwerks Nord im Verbund Mittelaltergermanistik Nord, 20.-21.02.2020, Technische Universität Braunschweig.

09/2019:nû jage selbe swaz dû wilt! (‚Erec‘, V. 7182) Elemente einer Poetik metaleptischen Erzählens im mittelhochdeutschen Artusroman“ im Rahmen des Symposiums „Current Trajectories in Narrative Research“, 27.-28.09.2019, Universität Wuppertal.

09/2019: Vortrag „wie vert der gehiure? / ich meine den werden Parzivâl (Pz. 433,8f.) Zu Effekten der Simultaneisierung von narration und histoire in ‚Erec‘ und ‚Parzival‘“ und Co-Leitung (gemeinsam mit Amelie Bendheim) des Panels „ZeitRahmenÜberschreitungen im vormodernen Erzählen“ im Rahmen des 26. Germanistentags zum Thema „Zeit“, 22.-25.09.2019, Universität des Saarlandes, Saarbrücken.

03/2019:Wer hat mich guoter her gelesen? [...] Ich bin diu Aventiure. Der Prolog zum II. Buch des ‚Willehalm von Orlens‘ zwischen ‚Parzival‘ und ‚Wigalois‘“ im Rahmen des 18. Symposiums des Mediävistenverbands zum Thema „Schaffen und Nachahmen. Kreative Prozesse im Mittelalter“, 17.-20.03.2019, Universität Tübingen.

01/2019:nune mac ich disen heiden / vom getouften niht gescheiden (Pz. 738,11f.) – Vorüberlegungen zu einer Phänomenologie der Metalepse im höfischen Roman um 1200“ im Rahmen des Mediävistischen Kolloquiums, 16.01.2019, Universität Bielefeld.

12/2018: (gemeinsam mit Nadine Jäger) „Auf der Suche nach dem glücklichen Ehepaar – ein Streifzug durch die Novellistik des Mittelalters“ im Rahmen der Ringvorlesung „Paare im Mittelalter“, 11.12.2018, Universität Wuppertal.

10/2018: (gemeinsam mit Friedrich Michael Dimpel) „Prägnanz und Polyvalenz – Rezeptionsangebote im ‚Klugen Knecht‘ und im ‚Schneekind‘“ im Rahmen der Tagung „Prägnantes Erzählen. Tagung zur Kleinepik in Mittelalter und früher Neuzeit“, 04.-06.10.2018, Technische Universität Darmstadt.

03/2018, 01/2018: „‚Jetzt kann ich mich endlich schlafen legen.‘ Perspektive, Symbolik und Struktur in Felicitas Hoppes ‚Iwein Löwenritter‘“ im Rahmen der Seminare „Âventiure suochen – Texten begegnen. Literarisches Lernen mit mittelalterlichen Helden in modernen Medienverbünden“, 13.03.2018, Universität Luxemburg und „Hartmann von Aue: ‚Iwein‘“, 29.01.2018, Universität Passau.

09/2017: „Erzählen (wie) im Mittelalter. Zugänge zu Felicitas Hoppes ‚Iwein‘-Interpretation (nicht nur) für die Unterstufe“ im Rahmen der Tagung „âventiure/Abenteuer − Literarisches Lernen mit mittelalterlichen und modernen Medienverbünden“, 28.-30.09.2017, Universität Passau.


Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2019/20: Proseminar „Minnesang, Kreuzzugslyrik und Sangspruchdichtung“ (2 SWS, Wuppertal)

Sommersemester 2019: Proseminar „Hartmann von Aue, ‚Erec(k)‘“ (2 SWS, Wuppertal)

Wintersemester 2018/19: Masterseminar/-colloquium „Berufsfelder der Literaturwissenschaft“ (3 Sitzungen zum Berufsfeld Wissenschaft, Wuppertal)

Wintersemester 2018/19: Proseminar „Sprach-Bild-Gewalt: Die Minnelieder Heinrichs von Morungen“ (2 SWS, Wuppertal)

Sommersemester 2018: Proseminar „alrêrst nu âventiurt ez sich! Erzählte Abenteuer und Abenteuer des Erzählens in der höfischen Epik des Mittelalters“ (2 SWS, Wuppertal)

Wintersemester 2017/18: Grundlagenseminar „Grundlagen des Übersetzens aus dem Mittelhochdeutschen“ (2 SWS, Oldenburg)

Sommersemester 2017: Proseminar „Lust an Gewalt? Semantiken und Ausprägungen in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters“ (2 SWS, Oldenburg)