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Aktuelles

  • Einladung zu zwei Gastvorträgen zu Geschichte und Formen populären Erzählens
    Einladung zu zwei Gastvorträgen: Prof. Dr. Hans-Edwin Friedrich (Univ. Kiel): „Vom Zukunftsroman...[mehr]
  • E-Journal DIEGESIS: Neues Heft
    DIEGESIS. Interdisziplinäres E-Journal zur Erzählforschung.[mehr]
  • Call for papers: Internationale Tagung "Friedrich Engels - literarisch?!"
    Friedrich Engels – literarisch?! Vom 19.–21. Februar 2020 findet an der Bergischen Universität...[mehr]
  • Probleme und Lösungen der Notizbuch-Edition.
    Vortragsreihe des IZED im Wintersemester 2018/19 [mehr]
  • Ringvorlesung "Paare im Mittelalter - Von Licht und Schatten, Konflikt und Liebe"
    Dienstag, 16-18 Uhr, HS 18 (O.06.22) [mehr]
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Philologie und Berufspraxis


Alternative Berufsfelder für Philologen

Absolventen geistes- und kulturwissenschaftlicher Disziplinen stehen heute bekanntlich vor besonderen Schwierigkeiten, geeignete berufliche Tätigkeiten zu finden. Seitdem das zentrale Berufsfeld Schule für die philologischen Disziplinen nicht mehr hinreichende Aufnahmekapazitäten bietet, müssen sich auch Lehramtsstudierende zunehmend nach Alternativen zum klassischen Berufsbild der LehrerInnen umsehen.  Gerade in den polyvalenten BA-Studiengängen stehen die Studierenden vor vielfältigeren Wahlmöglich­keiten, damit aber auch größeren Entscheidungsnotwendigkeiten bezüglich ihrer beruflichen Tätigkeit.


Den eigenen Beruf (er-)finden

Angesichts des tief greifenden sozialen und kulturellen Wandels kann es heute nicht mehr ausschließlich um bereits fest etablierte Berufsbilder (wie Journalist, Lektor, Dramaturg, Übersetzer u.a.m.) gehen; es muss vielmehr ein vielfältiges und sich kontinuierlich weiterentwickelndes Berufsspektrum zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und allgemeinem Kulturbetrieb in den Blick genommen werden. Die Studierenden sind heute mehr denn je aufgefordert, sich ihre Nische in diesem Spektrum selbst zu suchen und ihren Beruf geradezu selbst zu erfinden. Hier können die Vortragenden u.U. Hilfestellung leisten bzw. Perspektiven eröffnen.


Neuorientierung des Studienangebotes

Wie Absolventenbefragungen und Studien von Wirtschaftsinstituten zeigen, bilden neben der fachwissen­schaftlichen Kompetenz Flexibilität, Selbständigkeit und praxisorientierte Kreativität wesentliche Voraus­set­zungen für einen erfolgreichen Übergang vom Studium in einen Beruf. In Studienreformdiskussionen wird der Stellenwert philologisch fundierter Schlüsselqualifikationen (im Bereich mündlicher, schriftlicher, literar-ästhetischer und vermittelnder Kompetenzen) zunehmend hervorgehoben. In der Entwicklung von Studien­angeboten kann dem zukünftig durch vermehrten Einbezug von medien- und kulturwissenschaftlichen Neuorientierungen in den traditionellen philologischen Kernbereich Rechnung getragen werden.


Ziele der Veranstaltungsreihe

In der Ringveranstaltung "Philologie und Berufspraxis" soll den Studierenden die Möglichkeit gegeben werden:

  • Berufsperspektiven zu erschließen und einschlägige Berufsfelder realistischer einzuschätzen,
  • die hier gewonnenen Erfahrungen zu einer strategischen Studiengestaltung zu nutzen
  • und schließlich die Chance zur Kontaktaufnahme mit Berufspraktikern zu ergreifen.

Zu der regelmäßig stattfindenden Veranstaltungsreihe werden VertreterInnen ausgewählter Berufs­felder (z. B. Kulturmanagement, Kommunikationsberatung, Verlagswesen, PR, Rundfunk ...) einge­laden. Die ReferentInnen werden in dieser Ringveranstaltung:

  • ihr jeweiliges Berufsfeld und sein Anforderungsprofil charakterisieren,
  • die dafür nötigen philologischen Schlüsselqualifikationen benennen und mit Hinweisen für eine sinnvolle Studiengestaltung verbinden,
  • die Möglichkeit von Erkundungen dieses Berufsfeldes bzw. der Vermittlung von Praktikumsstellen prüfen
  • sowie für Fragen der Studierenden zur Verfügung stehen. 

 


Aktuelles Programm

Zur Zeit ruht die Veranstaltungsreihe.

Das letzte Programm aus dem WS 2011/12 finden Sie hier


Archiv vergangener Veranstaltungen

Das Archiv finden Sie hier


Stimmen zur Veranstaltungsreihe

"Das Projekt stößt wahrscheinlich deshalb auf recht großes Interesse, weil es die Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt nicht bloß nennt und damit Ängste weckt, sondern echte Hilfe anbietet diese zu beseitigen, indem es breitgefächerte, aktuelle und vor allem reale Beschäftigungsmöglichkeiten für einen Germanisten aufzeigt."

"Durch das persönliche Gespräch ist zudem die Möglichkeit gegeben, Kontakte zu knüpfen oder an eine Praktikumsstelle zu kommen, wo man das Gehörte erneut und vor allem für sich selbst überprüfen kann."

"...und es hier nicht um eine bloße Informationsveranstaltung, sondern auch um eine wirkliche praktische Hilfestellung geht."


Ansprechpartner

Wünsche, Anregungen und Kritik an: Dr. Corinna Peschel, peschel{at}uni-wuppertal.de.