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Aktuelles

  • IPIW-Tagung: "(Un-)Gleichzeitigkeiten" vom 26. bis 29.09. 2017 an der Bergischen Universität
    Vom 26. bis 29. September 2017 findet erneut eine internationale und interdisziplinäre IPIW-Tagung...[mehr]
  • PUBLIKATION: Dialog und Dialogizität - interdisziplinär, interkulturell, international
    Carmen Ulrich (Hrsg.): Dialog und Dialogizität - interdisziplinär, interkulturell,...[mehr]
  • Lesung und Gespräch mit dem Krimiautor Volker Kutscher
    Babylon Berlin – Mordermittlung im Schatten von Straßenkampf und Nazi-Terror Lesung und Gespräch...[mehr]
  • PUBLIKATION: Lektüren. Positionen zeitgenössischer Philologie
    Im Januar 2016 fand an der Bergischen Universität eine von Dr. Luisa Banki und Prof. Dr. Michael...[mehr]
  • Tagung: Herausforderung Kohärenz
    Praxisphasen in der universitären Lehrerbildung (HerKuLes)[mehr]
September 2017
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Germanistische Institutspartnerschaft WUWA

 

Beteiligte Institutionen und Ansprechpartner

An der GIP sind drei Institutionen der Bergischen Universität Wuppertal (Germanistik, School of Education, Sprachlehrinstitut und drei Institutionen der Universität Warschau (Instytut Komunikacji Specjalistycznej i Interkulturowej, Instytut Germanistyki, Deutschlehrer-Kolleg (UKKNJN)) beteiligt.

Des Weiteren bestehen im Rahmen von Forschungsprojekten der GIP Kooperationen mit Unternehmen (derzeit mit EDEKA und dem Messgerätehersteller WIKA).

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Efing    efing(at)uni-wuppertal.de

Dr. Arich-Gerz    arich(at)uni-wuppertal.de

 

Ziele und Maßnahmen der GIP

Neben Sprachbedarfserhebungen in deutschen, polnischen und deutsch-polnischen Betrieben steht die Entwicklung von anforderungsbasierten Curricula und Lehr-Lern-Materialien für Präsenz- und telemediale Vermittlungsformen in der betrieblichen und berufsschulischen Aus- und Weiterbildung im deutsch-polnischen Wirtschaftsraum im Mittelpunkt der GIP. Ein Anliegen ist es, nachhaltige Impulse für die Entwicklung des polnischen Berufsschulsystems und der Berufsschullehrerausbildung zu geben. Im Rahmen von Weiterbildungsangeboten für Dozenten und (angehende) Deutschlehrer soll die Erhebung und die Bedeutung von Strategien  zur Vermittlung berufs(feld)relevanter kommuni-kativer Kompetenzen im Muttersprachen-, Zweitsprachen- und Fremdsprachenerwerb thematisiert werden. Darüber hinaus soll die Sprachausbildung an Berufsschulen in Polen gestärkt werden und Partnerschaften zwischen polnischen und deutschen Berufsschulen sollen angebahnt werden.

Über die genannten Kernthemen hinaus soll die GIP wissenschaftliche Anschlussmöglichkeiten zu Fragen an der Schnittstelle zwischen Angewandter Linguistik und Sprachdidaktik, etwa im Bereich der Sprachkontrastierung, interkultureller Kommunikation und Mehrsprachigkeit, eröffnen.

Darüber hinaus ist die Nachwuchsförderung von deutschen und polnischen Studierenden und Doktoranden ein zentrales Ziel der GIP. Es sollen Einblicke in das Berufsbildungssystem des jeweiligen Partnerlandes erhalten werden. Studierenden, Graduierten und Nachwuchswissenschaftlern soll die Möglichkeit gegeben werden, sich in Abschluss- und Qualifizierungsarbeiten mit ausgewählten Fragestellungen aus den gemeinsamen Forschungsprojekten zu befassen und sich über ein ständiges wissenschaftliches Forum austauschen zu können.

Schließlich ist es uns ein Anliegen durch international ausgerichtete, innovative Forschungs- und Lehrangebote die Qualifizierungs- und Beschäftigungsperspektiven für (Lehramts-)Studierende, Graduierte und Nachwuchsforscher auf den jeweiligen Arbeitsmärkten zu verbessern. 

 

Perspektiven der GIP

Die GIP möchte mit ihren Maßnahmen die inhaltlichen und methodischen Voraussetzungen für eine künftige, stärker anwendungsbezogene Ausrichtung im Bereich der berufsbezogenen Deutschausbildung schaffen.

In den nächsten Jahren sollen die beiden Forschungsprojekte „EDEKA“ und „WIKA“ abgeschlossen werden. Des Weiteren sollen Lehrerausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen mit Bezug zu unterschiedlichen, für den deutsch-polnischen Wirtschaftsverkehr besonders wichtigen Branchen konzipiert, durchgeführt und evaluiert werden. Dazu gehört auch der Ausbau von Hospitationsangeboten für Lehramtsstudierende an Berufsschulen in Deutschland und Polen.

In Zukunft sollen weitere Forschungsvorhaben zur Erhebung und didaktischen Modellierung sprachlich-kommunikativer Anforderungsprofile in unterschiedlichen Branchen und Unternehmen initiiert werden.

 

Die GIP-Projekte

 

GIP‐Säule I: Berufsbezogene Sprachausbildung im deutsch‐polnischen Wirtschaftsraum

„Auswertung berufsschulbezogener polnischer Curricula und Dokumente“(Verantwortliche: Dr. Kiefer, Dr. habil. Szerszeń, Prof. Dr. Efing)

„Entwicklung empiriebasierter Lehr‐Lern‐Materialien“ (Verantwortliche: Dr. habil. Szerszeń, Prof. Dr.
Efing)

„Analyse und Evaluation von Wissenstransfer‐/ Lehr‐Lern‐Plattformen“(Verantwortliche: Dr. Kiefer, Dr. habil. Szerszeń, Prof. Dr. Efing)

„Deutsch als Fachfremdsprache in der Berufsausbildung in Polen. Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft“ (Verantwortliche: Prof. Dr. Grucza, Prof. Dr. Efing)

„Frühes Fach(fremd)sprachenlernen“ (Verantwortlicher: Dr. habil. Szerszeń)

 

GIP‐Säule II: Erinnerungseditorische Vorhaben im deutsch‐polnischen Kulturraum

Das „Polak‐Projekt“ und der deutsch‐polnische (Erinnerungs‐) Kulturraum (Verantwortliche: Dr. Arich‐Gerz, Dr. Latkowska)

Das Projekt „Deutsch‐polnische Erinnerungskultur und ‐edition“ (Verantwortlicher: Prof. Dr. Małecki)

 

Publikationen der GIP

 

Arich-Gerz, Bruno/Efing, Christian/Kiefer, Karl-Hubert (Hrsg.) (2016): Berufsbezogene und (inter)kulturelle Kompetenzen im deutsch-polnischen Kultur- und Wirtschaftsraum. Arbeitspapiere der Germanistischen Institutspartnerschaft (GIP) zwischen der Bergischen Universität Wuppertal und der Universität Warschau. Wuppertal.

 

 

Gefördert wird die Institutspartnerschaft vom: