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Aktuelles

  • Internationale Konferenz "Postfaktisches Erzählen?" des Zentrums für Erzählforschung (ZEF)
    Postfaktisches Erzählen? Internationale Konferenz zum 10-jährigen Bestehen des Zentrums für...[mehr]
  • Wie geht's weiter nach dem 1. Semester? "PRÜFUNGSORDNUNG UND STUDIENVERLAUF - NIE WIEDER PLANLOS IM GERMANISTIKSTUDIUM"
    In der vorlesungsfreien Zeit bietet das Mentorenbüro Germanistik auch in diesem Wintersemester eine...[mehr]
  • Vortrag im WLF
    Chiara de Bastiani (Universität Venedig) Information structural and prosodic interface conditions...[mehr]
  • Lesung von Fantasy-Autor David Illger
    Lesung von Fantasy-Autor Daniel Illger Daniel Illger, Autor der Fantasy-Trilogie Skargat, liest am...[mehr]
  • E-Journal DIEGESIS 6.2: Neues Heft!
    DIEGESIS. Interdisziplinäres E-Journal zur Erzählforschung.[mehr]
Januar 2018
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Mittwoch, 24. Januar 2018

Kontakt

Bergische Universität Wuppertal

Fachbereich A: Germanistik

Didaktik der deutschen Sprache und Literatur

Gaußstr. 20

42119 Wuppertal

 

Gebäude O, Ebene 08

Gebäude P, Ebene 07 

Noelle Kinalzik

Germanistik/Didaktik der deutschen Sprache und Literatur

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Vivien Heller

 


Kontakt

 

Büro: O.08.09
Tel.: (0202) 439-3285

E-Mail: kinalzik{at}uni-wuppertal.de

Sprechstunden im Wintersemester 2017/18 (bitte vorab per E-Mail anmelden):

dienstags, 14-15 Uhr

Die Sprechstunde am 16.01.2018 muss aufgrund einer Dienstreise leider entfallen. Individuelle Ersatztermine können per E-Mail vereinbart werden.


Aktuelle Lehrveranstaltungen

 

WiSe 2017/18

  • Vorbereitungs- und Begleitseminar zum Praxissemester (Gym/Ges, BK)

Kurzbiographie

 

seit 2016 Doktorandin / Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Didaktik der deutschen Sprache und Literatur (Sprachdidaktik) am Lehrstuhl von Prof. Dr. Vivien Heller an der Bergischen Universität Wuppertal

2015 bis 2016 Tätigkeit als Lehrerin an Gymnasien in Jüchen und Monheim

2015 Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen für die Fächer Deutsch und Evangelische Religionslehre

2014 bis 2015 Studienreferendarin im Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen in Neuss/Düsseldorf

2014 Jahrgangsbestenpreis der Fakultät Humanwissenschaften und Theologie der TU Dortmund

2014 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen für die Fächer Deutsch und Evangelische Religionslehre

2011 bis 2014 studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskraft an der TU Dortmund am Institut für deutsche Sprache und Literatur am Lehrstuhl von Prof. Dr. Angelika Storrer und am Institut für Evangelische Theologie bei Prof. Dr. theol. Rainer Riesner

2008 bis 2014 Studium der Fächer Germanistik, Evangelische Theologie und Erziehungswissenschaften für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen an der TU Dortmund 

 

 


Dissertationsprojekt

 

Betreuerin: Prof. Dr. Vivien Heller

Erklären von Kindern mit und ohne Förderschwerpunkt Lernen

Erklären dient der Bearbeitung interaktiv ausgehandelter oder unterstellter Wissensasymmetrien oder auch der Demonstration von Wissen: Der Rezipient soll Infragestehendes nachvollziehen oder verstehen können. Sowohl im Fach Deutsch als auch im Unterricht anderer Fächer werden Schülerinnen und Schüler von Lehrenden implizit und explizit zum Erklären aufgefordert. Da das Erklären die am häufigsten eingeforderte Gattung im Deutsch- und Mathematikunterricht ist, trägt das adäquate produktive und rezeptive Beherrschen dieser Gattung maßgeblich zum Schulerfolg der Kinder bei. Zu deren tatsächlichen Erklärkompetenzen liegen allerdings bislang kaum empirische Befunde vor. Die wenigen erwerbsorientierten Studien zum Erklären fokussieren vor allem Spielerklärungen (Erklären-Wie). Zu der Gesprächskompetenz von Kindern mit Förderschwerpunkt Lernen gibt es bislang noch keine empirisch fundierten Erkenntnisse. Es besteht somit ein Desiderat im Hinblick auf die Untersuchung unterschiedlicher Typen des Erklärens und der jeweiligen Anforderungen, die diese für Kinder heterogener Ausgangslagen beinhalten.

Das Dissertationsprojekt adressiert diese Forschungslücke und untersucht Was-, Wie- und Warum-Erklärungen von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Förderschwerpunkt Lernen. Als Datengrundlage werden im Rahmen von Aufgabensettings, die sich hinsichtlich ihrer interaktiven Einbettung unterscheiden, Erklärungen von Kindern im Alter von 7 bis 13 Jahren elizitiert und videografiert. Methodisch knüpft die Studie an Arbeiten der multimodalitätsspezifisch erweiterten Gesprächsanalyse an und rekonstruiert Repertoires explanativer Vertextungsverfahren unter Berücksichtigung des Zusammenspiels verbaler und körperlich-visueller Ressourcen. Auf diesem Wege werden Varianzen innerhalb und zwischen den verschiedenen Altersstufen in den Blick genommen und mit Blick auf systematische Auffälligkeiten der Erklärressourcen von Kindern mit Förderschwerpunkt Lernen untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für weiterführende Forschungsarbeiten zur Förderung der Gesprächskompetenz von Kindern mit und ohne Förderbedarf im inklusiven Unterricht.