Navigationsweiche Anfang

Navigationsweiche Ende

Aktuelles

  • NEUERSCHEINUNG
    [mehr]
  • NEUERSCHEINUNG: Kurt Schwitters: Alle Texte, Band 4
    [mehr]
  • E-Journal DIEGESIS: Neues Heft!
    [mehr]
  • NEUERSCHEINUNG: Sprache im Beruf
    [mehr]
zum Archiv ->

Dr. Dominik Orth

Literatur- und Medienwissenschaftler

Lehrkraft für besondere Aufgaben im
Teilfach Neuere deutsche Literatur

 

Kontakt und Sprechstunde

Büro:  O.07.13
Telefon: (0202) 439 2941
E-Mail: dominik.orth{at}uni-wuppertal.de
Sprechstunde: in der vorlesungsfreien Zeit: montags 14 bis 17 Uhr (derzeit keine Schein-Abholung möglich, bitte wenden Sie sich per E-Mail an mich); im SoSe 2020: montags 16:30-18:00 Uhr und donnerstags 10:30-11:30 Uhr; Anmeldung über Moodle-Kurs Sprechstunde (Orth)
Bis auf Weiteres finden die Sprechstunden als Telefon-Sprechstunden statt. Details finden Sie im Sprechstunden-Moodle-Kurs.

Aktuelles aus Forschung und Lehre

Zwei Aufsätze im Ergebnisband des DFG-Netzwerks "Echtzeit im Film"

Im Frühjahr 2020 wird als ein Ergebnis des DFG-Netzwerks "Echtzeit im Film", das von Stephan Brössel und Susanne Kaul an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster geleitet wurde und an dem ich als assoziiertes Mitglied mitgewirkt habe, der von ihnen herausgegebene Band "Echtzeit im Film. Konzepte – Wirkungsweisen – Kontexte" im Wilhelm Fink Verlag erscheinen. Darin werden zwei Aufsätze von mir publiziert. In dem Beitrag "Altern in Echtzeit – Zur 'Aging Performance' in den Langzeitfiktionen L'auberge espagnole/Les poupées russes/Casse-tête chinois und Boyhood" geht es um Relationen zwischen diegetischer Zeit und Produktionszeit. In dem Aufsatz "Fritz Lang, Long Takes und die Plansequenz" betone ich den Wert des bislang kaum genutzten Terminus 'long take' als Analysebegriff für filmische Echtzeiteinstellungen.

Sammelband zur DDR im Film

Im Kontext der Jahrestage zu Mauerfall und Wiedervereinigung gebe ich, gemeinsam mit Heinz-Peter Preußer, den Sammelband "Mauerschau - Die DDR als Film. Beiträge zur Historisierung eines verschwundenen Staates" heraus. Die Beiträge basieren auf einer Ringvorlesung, die wir im Sommersemester 2018 an der Universität Bielefeld zu diesem Thema durchgeführt haben. Neben ideologisch geprägten Filmen wie "... und Deine Liebe auch" werden Klassiker des DEFA-Kinos (etwa "Die Legende von Paul und Paula"), des Hollywood-Kinos (Billy Wilders "Eins, zwei, drei") und des Nachwende-Kinos (u. a. "Sonnenallee") eingehend analysiert und hinsichtlich der Konstruktion von Bildern der DDR gedeutet. Ich selbst steuere einen Aufsatz zur Serie "Deutschland 83" bei. Die Publikation wird Frühjahr 2020 im Verlag De Gruyter erscheinen und steht in Zusammenhang mit meinem Forschungsfeld Geschichtsreflexionen in Literatur und Film. Der UniService Transfer hat eine Transfergeschichte zu dieser Publikation veröffentlicht.

Aufsatz zu Arthur Schnitzlers Anti-Duell-Drama "Freiwild"

Im Frühjahr 2020 erscheint im Göttinger Wallstein-Verlag der von Carl Niekerk und Margrit Vogt herausgegebene Band "Die Ökonomie des Skandals. Gesellschaft, Sexualität, Gender und Judentum bei Arthur Schnitzler". Darin findet sich mein Aufsatz "Wider die Duellpraxis – Die Skandalpotenziale von Arthur Schnitzlers Schauspiel Freiwild". In meinem Text zeichne ich die Rezeptionsgeschichte dieses Anti-Duell-Dramas (Ur-Aufführung 1896) nach, die Aufschluss darüber ermöglicht, wie sich um 1900 das Verhältnis der österreichischen Gesellschaft zum Duell verändert hat. Der Aufsatz ergänzt meine Forschungen zur Literatur der Moderne.

Aufsatz zu Eduard von Keyserling und ausgewählten Verfilmungen

Christoph Jürgensen und Michael Scheffel geben einen Band zum Thema "Eduard von Keyserling und die Klassische Moderne" heraus. Der im Metzler Verlag erscheinende Band ist für Anfang 2020 angekündigt. Ich bin mit dem Aufsatz "Keyserling im Fernsehen – Adaptionsstrategien in Verfilmungen von Dumala und Wellen" an dieser Publikation beteiligt. In meinem Text geht es um die Dumala-Verfilmung mit dem Titel Die Galgenbrücke, die 1988 als eine der letzten Literaturverfilmungen des DDR-Fernsehens produziert wurde, und um Vivian Naefes Film Wellen, der 2005 ausgestrahlt wurde. Die Adaptionen weisen unterschiedliche Transformationsstrategien auf, aktualisieren jedoch auf jeweils spezifische Art und Weise die Romane Keyserlings. Der Aufsatz entstand im Kontext meines Forschungsfeldes Literatur der Moderne.