Navigationsweiche Anfang

Navigationsweiche Ende

Aktuelles

  • Einladung zum "Weihnachtsvortrag" der Allgemeinen Literaturwissenschaft
    Prof. Dr. Hans Richard Brittnacher (FU Berlin) Gerechtigkeit für Judas! - Literarische...[mehr]
  • E-Journal DIEGESIS 6.2: Neues Heft!
    DIEGESIS. Interdisziplinäres E-Journal zur Erzählforschung.[mehr]
  • "Nicht nur zur Weihnachtszeit" - Heinrich Böll zum 100. Geburtstag
    "Nicht nur zur Weihnachtszeit"Heinrich Böll zum 100. Geburtstag - Eine Hommage in sieben...[mehr]
  • Ringvorlesung "Irrtümer des Mittelalters"
    Die Ringvorlesung will Vorurteile über das Mittelalter aufgreifen und untersuchen. Sie greift die...[mehr]
  • Literaturwissenschaftliches Kolloquium "Don Quijote"
    Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende, im Wintersemester unternimmt das...[mehr]
Dezember 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  01 02 03
04 05 06 07 08 09 10
11 12 13 14 15 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
09.11.17 10:27

Tradition (er)finden. Erhalten und Erneuern im Spannungsfeld von Romantik und Realismus Organisation: Dr. Christoph Gardian (Konstanz) und Dr. Antonius Weixler (Wuppertal)

Tradition (er)finden. Erhalten und Erneuern im Spannungsfeld von Romantik und Realismus
Organisation:
Dr. Christoph Gardian (Konstanz) und Dr. Antonius Weixler (Wuppertal)

16.-18. November 2017

Tagungsort: Refektorium des Archäologischen Landesmuseums Konstanz, Benediktinerplatz 5, Konstanz.
Eine Veranstaltung des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz.

Die Tagung fragt ausgehend von ästhetischen und praxeologischen Konzepten und Praktiken des Restaurierens nach Programmen und Techniken der Bergung, Erneuerung, Ergänzung und Fixierung materieller wie ideeller Artefakte im 19. Jahrhundert. Durch deren poetologische und kulturelle Ausdeutung entsteht ein mit repräsentativen Funktionen einhergehendes denkmalpflegerisches Kulturmuster, das sich angesichts des Bedeutungszuwachses (erfundener) Traditionen vor dem Hintergrund beschleunigter Globalisierungsprozesse als anhaltend aktuell erweist.Dessen Widerstände und immanenten Widersprüche, so die These, entfaltet die Literatur. Durch die Aneignung des Kulturmusters als Figur der künstlerischen und kulturellen Selbstverständigung wird eine Identitätspolitik beobachtbar, die ideologisch auf die Wiederherstellung eines gefährdeten Ganzen abzielt, aber ausgehend von einer wahrgenommenen Identitätskrise und über die Widerstände der Identifikation neue Instabilitäten erzeugt. Beispielhaft zeigt sich in dieser strukturalen Dialektik von Identität und Differenz, Integration und Desintegration eine der Kultur des Bewahrens im 19. Jahrhundert inhärente Dynamik, in der ausgerechnet das Konservative zur Innovation drängt.

Flyer

Kontakt: Dr. Antonius Weixler weixler{at}uni-wuppertal.de