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Dezember 2018
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Arbeitstitel des Projektes

Narrative der Remigration - Die Neukonfigurationen des Heimatbegriffs in transkultureller Literatur von Özdamar, Florescu, Vertlib, Bodrozic, Schami

Betreuer: Prof. Dr. Wolfgang Lukas (Bergische Universität Wuppertal)/ Prof. Dr. Elke Sturm-Trigonakis (Universität Thessaloniki)

 

Kurzes Abstract des Projektes

Das Promotionsvorhaben untersucht literarische Inszenierungsformen des Fremdseins in der eigenen Heimat in transkulturellen Texten. Namentlich wird sich auf Werke von Marica Brodrozic, Catalin Dorian Florescu, Emine Sevgi Özdamar, Rafik Schami und Vladimir Vertlib bezogen, deren Romane gemeinsam die narrative Ausgestaltung des Motives der Rückkehr in die Heimat ist und als das Reflexionsfeld der Protagonisten ausgestaltet wird.

Die Operationalisierung von Heimat evoziert keine objektivierbare semantische Bedeutung, sondern ist stark affektiv besetz und muss stets inter- sowie intraindividuell neu ausgehandelt werden. Die Arbeit fragt ausgehend von der Perzeption einer aktuellen Akkumulation von Protagonisten der transkulturellen Literatur, die von ihren Autoren auf eine Reise in ihr und gleichzeitig auch in das Heimatland ihrer Autoren unterwegs sind, nach der Neukonfiguration des Heimatbegriffes bei Verlusterfahrungen im Vergleich zu bestehenden Heimatvorstellungen. Des Weiteren betrachtet das Promotionsvorhaben die narrative Ausgestaltung der Heimat und überprüft Imaginationsvorstellungen an beschriebener Realität.  

Die Studie trägt so zu der Erforschung des gegenwärtig auch durch Flüchtlingsströme hochaktuellen Kulturphänomens „Literatur nicht deutschsprachiger bzw. –stämmiger Autoren“ bei, spezifiziert das Remigrationsnarrativ und entwickelt darüber hinaus neue Perspektiven im Kontext literaturästhetischer Heimats- und Fremdheitskonstruktionen.